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Vita
 



-- Jahrgang 1968
-- 1988 Abitur
-- 1991-1995 Studium der Mathematik an der FHT in Stuttgart

Das Interesse am Experimentieren hat sie über die Zeit ihres künstlerischen Gestaltens über die Bearbeitung von Metall (Kunstschweißen), dem Erstellen von Schmuck aus unterschiedlichsten Materialien (Filz und Steine) zum Aktmalen und Aktmodellieren geführt.

Die Faszination des menschlichen Körpers beschäftigt sie seit mehreren Jahren. Eine Bewegung oder Regung oder die seelische Verfassung in Form zu bringen ist für sie die Herausforderung.

Deshalb steht „der Mensch“ im Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Für ihre Skulpturen verwendet sie den grob schamottierter Ton oder das Limoger Porzellan. Die Skulpturen werden zum Teil nach dem ersten Brand mit einer Glasur überzogen. Hierdurch erhalten sie unterschiedliche Farben und lebhafte Strukturen. Alle Plastiken sind Unikate und auf Grund ihrer Bearbeitung wetterbeständig.

Die Tonplastiken von Elvira Günther werden ohne Hilfsmittel geformt, nur mit den Händen. Dadurch entstehen sehr spontane, gefühlvolle Arbeiten, die oft vom Alltäglichen, von einem Gedanken, von einem besonderen Erlebnis inspiriert sind. Die Faszination des menschlichen Körpers, eine Bewegung, eine Regung oder die seelische Verfassung in Form zu bringen, steht im Mittelpunkt ihrer Arbeiten.

Die Dichterin Mascha Kaleko spielt bei den Themen ihrer Plastiken eine große Rolle. Mascha Kaleko, die 1975 in Zürich verstarb, gilt als eine der bedeutensten deutschsprachigen Dichterin der neuen Sachlichkeit. Die Gedichte von ihr inspirieren Elvira Günther immer wieder aufs Neue die Gefühle der menschlichen Seele körperlich darzustellen. Für die Ausstellung SUPERWEISS werden einzelne Gedichte und Textstrohen von Mascha Kaleko den Plastiken zugeordnet und ausgelegt. Damit kann die Verbundenheit zwischen Gedicht und Plastik für den Betrachter nachvollzogen werden.

Juli 2009


www.tonplastik.de

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